Ein Abschied… für immer?

Wie ihr ja sicherlich festgestellt habt, werden meine Beiträge immer weniger und weniger. Dies liegt zum einen daran das ich meine Onlinezeit sehr eingeschränkt habe und zum anderen das mich die Lust am schreiben verlassen hat.

Nachdem es inzwischen sehr viele Blogs zu meinen Themen gibt (vor allem auch viele die es besser machen als ich), fühle ich mich wohler dabei einen Schlussstrich zu ziehen.

Viele Jahre habe ich eigene Webseiten und Blogs betrieben, diese zu sehr unterschiedlichen Themen, doch jetzt ist für mich die Zeit gekommen wo es mir keinen Spaß mehr mach, mir Einfälle fehlen und vor allem mir das reale Leben viel wichtiger geworden ist.

Dieses Blog wird weiterhin online sein, da es vielleicht dem ein oder anderen noch als Inspiration oder zu Information dient, doch neue Beiträge werden wohl nicht mehr kommen. Wenn ich merke das die Besucherzahlen über längere Zeit bei Null bleiben, dann erst werde ich es endgültig beenden.

Ich möchte mich bei euch allen für die jahrelange Treue bedanken und vielleicht liest man sich ja mal wieder… und nicht vergessen:

„Heute ist nicht aller Tage Abend, ich komme wieder… keine Frage!“

In diesem Sinne schließe ich jetzt die grüne Klammer!

Euer

P.J.

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Wir sind das Volk!

Jan Böhmermann – einfach geil und spricht mir aus der Seele!

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Über den Fleischkonsum nachdenken

Versteht mich nicht falsch, ich bin kein Mensch der auf Fleisch komplett verzichtet, doch ich esse sehr sehr wenig Fleisch und vor allem bin ich mir bewusst das für jedes Stück Fleisch auf meinem Teller ein Tier sterben muss. Auch ich habe als Kind bei meiner Oma gesehen, wie ein Huhn geschlachtet wird und es später auch gegessen. Doch je älter ich werde um so flauer wird mir im Magen bei dem Gedanken an ein Stück Fleisch. Warum? Ganz einfach ich habe inzwischen dazugelernt, das die Tierhaltung nicht so wie bei meiner Oma abläuft. Die Tiere konnten dort „leben“, aber unsere Fleischnahrung (ich nenne dies bewusst so provokant) lebt nicht… und warum? Tja es gibt viele Gründe.

Wir kaufen unser Fleisch nur aus Bio-Haltung und es ist so wenig das wir als 3 köpfige Familie um die 10 Kilo Fleisch im Jahr essen. Ja dort sind auch Würste und verarbeitetes Fleisch eingerechnet. Doch leider wird heute oft auf die billige Fleischnahrung im Discounter zurückgegriffen. Der Metzger an der Ecke ist fast ausgestorben und die Fleischindustrie hat dafür gesorgt das Fleisch immer billiger wurde. Aber wie kann das sein, das ein Produkt das von einem Lebewesen kommt immer billiger wird. Züchtung, Wachstumshormone und Haltung sind hier wohl die wichtigsten Ursachen.

Thomas D von den FANTA4 hat ein Video online gestellt, in dem man die negativen Seiten der Schweinemast betrachten kann. Es gibt sicher auch andere Betriebe, die es besser machen, doch leider kommt das meiste Schweinefleisch aus solchen Betrieben und daher sollte man sich das als (Schweine-)Fleischesser ruhig auch mal angesehen haben.

Ich möchte hier niemanden bekehren, doch sollte man zumindest wissen wie der Hase läuft und evtl. über die ganze Sache nachdenken.

Bis bald!
Euer

P.J.

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Eigentlich wollte ich ja…

… positiver werden, doch leider hat es mir heute die Sprache verschlagen.

Bei meiner Tochter im Kindergarten ist die ganze Woche Verkleidungswoche. Jetzt hat sie heute das selbe Kostüm wie gestern angehabt und was passiert: Die kleinen Kinder (zwischen 3 und 6) haben keinen anderen Kommentar gehabt als: „Du hast ja das selbe an wie gestern!“ Kein Hallo oder etwas anderes vorne weg, sondern gleich der erste Satz…. bäm! Von den drei Kindern die um die Zeit schon da sind, wo wir im Kindergarten ankommen haben zwei unabhängig von einander diesen Satz rausgehauen… Mir hat es echt die Sprach verschlagen. Jeden Tag in ein neues Kunststoffkleid der billigsten Sorte eingehüllt, ist es das wirklich wert? Die Discounter bieten ja heute mehr als ein tolles Kostüm an, da greift ja auch die ärmste Familie gerne mal zu mehr,*Ironie an* ist ja schließlich alles zum Wohle des Kindes.*Ironie aus*

Mal die Folgen für die Umwelt außen vor gelassen, aber was vermittle ich meinen Kindern damit? Das hat es mir heute gezeigt. Wenn wir Eltern nicht einen großen Anteil an der Verantwortung in der Erziehung übernehmen, dann haben wir mehr als würdige Nachfolger. Diese werden sich noch schlimmer entwickeln als wir, ohne Rücksicht auf Mensch, Tier und Umwelt!

Eines noch, dass mich seit ein paar Jahren zum schmunzeln bringt:
Ein Kollege von mir meinte mal: „Immer wenn ich die Kinder in ihren Polyesterkostümen sehe, dann muss ich an Wurst in Frischhaltefolie denken!“. Er hat diesen Satz so trocken rübergebracht das ich fast abgebrochen bin, vor Lachen. Und auch heute musste ich daran denken als ich zwei Mädels in zu großen Prinzessinenkostümen auf der Kindergartenbank gesehen habe. Schön glänzende bunte Frischhaltefolie um ein Stück Fleisch… auch wenn es traurig ist, so musste ich dennoch lachen (also zumindest innerlich^^)

Bis bald!
Euer

P.J.

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Warum ist der Mensch so negativ?

Zwischenzeitlich fällt mir immer mehr auf, wie negativ der Mensch wird. Gerade als ich mich mit dem Thema „Vegan“ beschäftigt habe ist mir dies sehr aufgefallen. Versteht mich nicht falsch, es gibt viele nette und hilfsbereite Veganer die sich freuen, wenn man sich auch nur für das Thema interessiert. Leider habe ich auch sehr viele negative Veganer kennen gelernt, bzw. deren Blogs. Wie oft hörte ich, das ich es nicht ernst genug nehme mich vegan zu ernähren, nur weil ich mich aufgrund meiner Laktoseunverträglichkeit mit dem veganen Kochen und Backen beschäftige. Vegan ist eine Lebenseinstellung und geht viel weiter… bla bla bla… ja ich beschäftige mich nicht mit einem komplett veganen Lebensstil, sondern hauptsächlich mit der milchfreien Ernährung! Vielleicht ergibt sich das ein oder andere mehr, aber solche Miesmacher versauen einem echt die Lust sich noch weiter mit dem Thema zu beschäftigen. Aber man darf den Großteil der „Normalesser“ nicht vergessen. Ich habe so viele schöne neue Gerichte und Zutaten kennengelernt, doch wenn man gefragt wird was man kocht und erzählt was von Bohnenburgern und verschiedenen Gemüsegerichten, erntet man sehr viel Spott und Unverständnis. Fleischesser (ich nenn die jetzt mal so ;) ) zeigen sehr häufig wie wenig sie über ihr Essen wissen und hauen einem die negativen Dinge die eine fleischlose Ernährung mit sich bringt um die Ohren.

Was ich damit eigentlich sagen will ist:
Egal was du machst irgendwie ist es immer falsch . Wo kommt all die Negativität her? Uns in Europa geht es so gut wie nie zuvor, doch glücklich sind wir wohl lange nicht mehr. Wir arbeiten uns in einen Teufelskreislauf aus ich will mehr und muss dafür besser verdienen, aus dem wir nicht mehr rauskommen. Unter dem Strich bleibt aber nur der Frust. Beschäftigen wir uns mit einem Thema sehr intensiv (z.B. Umweltschutz, Vegan usw.) haben wir dort auch einen Kreislauf aus immer besser sein als die anderen und damit alle anderen verdammen die es nicht so machen! Aber wisst ihr was ich dabei festgestellt habe? So ändern wir nichts! Lebt es vor und habt Spaß dabei! Unterstützt jeden kleinen Schritt und vermittelt Freude! Denn der negative Frust den ihr um euch werft, der hilft nur dabei, das sich nichts ändert. Die Interessierten sammeln euren negativen Müll und steigern damit ihren Frust. Die Folge ist mehr Frust und das abwenden vom Thema.

Ich habe trotz aller negativen Menschen meinen Weg gefunden und kann sagen, das ich zu ca. 70 Prozent Veganer, zu 25 Prozent Vegetarier und zu 5 Prozent Fleischesser geworden bin. Meine Familie ist glücklich damit. Unsere Bilanz in Sachen Umweltschutz und Tierwohl hat sich deutlich verbessert und ich konnte mit meinem positiven Berichten ein paar Menschen zu nachdenken anregen. Für mich also ein Erfolg.

Ich werde zukünftig versuchen meine Blogeinträge frei von negativen Gedankengut zu halten und ich hoffe ihr unterstützt dies.

Bis bald
Euer

P.J.

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Konsum, Konsum und nochmal Konsum…

… der Konsum ist das Allheilmittel unserer Regierungen in den reichen Ländern. Doch was wir wirklich damit anrichten ist so ziemlich allen egal. Die Ausreden sind vielseitig und sicherlich manchmal auch gerechtfertigt, aber gerade bei Eltern frage ich mich, ob die denn nicht zumindest an die Zukunft ihrer Kinder denken. Es gibt doch den schönen Satz: „Meine Kinder sollen es mal besser haben als ich!“. Leider meinen moderne (finanziell sorgenfreie) Eltern damit häufig, die Kinder sollen allen möglichen Kram in Massen besitzen. Mir stellt sich da immer ein großes ABER in den Weg. Auch dieses ABER ist vielschichtig und kann auf viele Bereiche angewandt werden.

Ein für mich aktuelles Beispiel ist das Skifahren. Man gewinnt den Eindruck jedes Kind muss Skifahren können, doch wo nehmen wir die Pisten her? Warum werden Schneekanonen gebaut, die sowohl die Umwelt beim Bau als auch beim Betrieb zerstören? Die Winter in Bayern werden immer schneeärmer und wärmer. Die Schneekanonen können teilweise gar nicht mehr in Betrieb genommen werden und doch werden sie immer mehr für zig Millionen gebaut und das nur um ein bis zwei Wochen mehr Skifahren zu ermöglichen. Weiteres Thema hierzu: Skiausrüstung! Es muss (gerade bei Kindern) oft etwas neues her. Gebrauchtes ist zum Teil ja nicht modisch (oder sicher) genug. Leider bestehen moderne Skiausrüstung aus Kunststoffen und schaut euch die ganzen Testberichte an, was für Schadstoffe teilweise noch in den Klamotten hängen… ein bisserl Hirn einschalten und schon frag man sich (also zumindest ich) was mag da wohl in der Herstellung alles verwendet worden sein? Nächstes Problem: Anreise zur Skipiste! Zu Fuß können das wohl die wenigsten, Busse transportieren ja zumindest mehr Menschen auf einmal, doch auch hier ist immer noch das CO2 und die ganzen Gifte die in der Umwelt landen vorhanden. Bahn ist zu teuer, also lieber eigenes Auto… noch mehr Dreck und CO2. Und es geht noch weiter! Essen… brachte man zu meiner Zeit noch häufig eine eigene Brotzeit mit, so geht man heute viel mehr als früher in einer Gaststätte essen. Transport der Lebensmittel auf 1000 Meter und höher, es muss ja auch immer noch eine große Auswahl geben usw…. Ihr seht selbst bei so einem kleinen Thema wie dem Skifahren gibt es vieles zu bedenken. Und jetzt im Fazit mal auf den Satz: „Meine Kinder sollen es mal besser haben als ich!“ zurückzukommen: Ja sie haben es besser, aber leider nur materiell gesehen, denn was Schaden an der Umwelt entstanden ist für dieses Skifahren… ja das müssen die Kinder und deren Kinder halt dann selber irgendwie aus baden…

Es war nur ein kleines Thema, aber es zeigt doch wie alles irgendwo zusammen hängt. Und um schon mal gewissen fragen vorzubeugen: Nein meine Tochter kann nicht Skifahren und freut sich trotzdem immer auf den Schnee, da sie dann mit ihrem altmodischen Holzschlitten auf ihrem Hausbergerl (keine fünf Minuten zu Fuß entfernt) Schlitten fahren geht und eine riesen Gaudi hat.

Der folgende Film zeigt euch nochmal an einem einfachen Beispiel was ich mit meinem ganzen Gerede über das Skifahren gemeint habe.

Bis bald!
Euer

P.J.

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Ein frohes neues Jahr!

…wünsche ich euch allen.

Ja meine Blog-Pause hat etwas länger gedauert als geplant, aber ich habe an meinem PC nur noch das nötigste erledigt und war überrascht wie einfach es war sein Leben zu entschleunigen.

Ich bin mir allerdings trotz der langen Pause noch nicht sicher wie es mit meinem Blog weitergehen wird, aber es wird weitergehen. Mit Sicherheit kann ich schon mal sagen, das es weniger Einträge von mir geben wird. Was ich allerdings wieder einführen werde ist das der Newsletter aber wieder bei jedem Beitrag von mir verschickt wird. Wer also Interesse an meinen Beiträgen hat, der sollte sich am besten beim Newsletter eintragen, so verpasst ihr nichts.

So jetzt gilt es für mich allerdings nach den Ferien erstmal wieder in den Alltag zu finden, daher wünsche ich euch noch eine schöne Zeit und bis zum nächsten Beitrag!

Viele Grüße

P.J.

P.S.: Ich möchte mich herzlich bei den über 3000 Besuchern vom letzten Jahr bedanken! Vielen Dank für euer Interesse!

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